Ein Elfjähriger alarmierte am Samstagabend seinen Großvater, weil beim benachbarten Haus seines Onkels ein Brand ausgebrochen war. Gemeinsam löschten die beiden den Brand. Der elfjährige Leo überlegt derzeit, wie auch sein Vater, zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen.
„Der Leo und seine Geschwister waren am Samstagabend bei uns, weil ihre Eltern unterwegs waren. Er hat bemerkt, dass sein Handyakku fast leer war, da ist er schnell die 150 Meter zu seinem Elternhaus gegangen“, erzählt der stolze Opa Karl Hattinger (68) aus Gölding bei Krenglbach. Hätte Leo (11) das nicht gemacht, wäre das Ganze wohl viel schlimmer ausgegangen: Unterwegs bemerkte er nämlich, dass von der Terrasse eines benachbarten Hauses, das seinem Onkel gehört, schwarzer Rauch aufstieg.
Neffe noch nicht zuhause
„Er ist zurückgekommen und hat gerufen ,Opa, komm schnell, beim Markus brennt’s!’, und ich bin ihm gleich nach. Zuerst habe ich noch an Lagerfeuer gedacht, aber schnell war klar, dass es da wirklich brennt“, so der Senior. Sofort rief er seinen Neffen an – der war zwar auf dem Heimweg von einem Abendessen, aber noch nicht zu Hause. „Er hat gesagt, wir sollen Schlauch und Hochdruckreiniger aus dem Schuppen nehmen. Den habe ich angesteckt, und der Leo hat gesprüht, bis die Flammen erstickt waren“, schildert der Opa.
Feuerwehr musste nur prüfen
Die Ursache des Brandes ist unklar, er dürfte von einem kleinen Kompressor ausgegangen sein. Die Feuerwehr kam später vorbei, fand keine Glutnester. Auch die Schadenshöhe ist noch unklar, aber: „Mein Neffe ist Baumeister, der weiß, was zu tun ist“, schmunzelt der 68-Jährige.
Und Leo? „Derzeit ist ihm noch der Fußball wichtiger, aber er überlegt, wie auch sein Papa, zur Feuerwehr zu gehen.“
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