Heute wartet Knie-OP

ÖSV-Aufsteiger Feurstein spricht über das Comeback

Vorarlberg
31.01.2023 08:55

Am Samstag überraschte Lukas Feurstein mit Platz sechs im Weltcup-Super-G von Cortina. Tags darauf befand sich der 21-jährige Vorarlberger sogar auf Podestkurs, als er brutal in die Fangnetze flog und sich so schwer am Knie verletzte, dass er heute operiert werden muss. Die „Krone“ sprach vor der OP mit dem ÖSV-Shootingstar.

„Dass mit meinem rechten Knie etwas nicht passt, spürte ich bereits zu dem Zeitpunkt, als ich noch im Fangnetz gehangen bin“, schildert Lukas Feurstein, was ihm nach seinem Sturz im Super-G auf der Tofana-Piste am Sonntag durch den Kopf ging. „Als ich befreit wurde und im Schnee gesessen bin, hatte ich die Hoffnung, dass es vielleicht nicht ganz so schlimm ist.„ Leider nicht mehr als ein Silberstreif am Horizont: „Im Stehen merkte ich dann, wie instabil das Knie ist und als das Adrenalin weg war, kamen auch die Schmerzen."

Nach einer ersten (Röntgen)-Untersuchung in Cortina ging es weiter in die Privatklinik Hochrum. Dort wurde ein Seitenbandriss und eine starken Knochenprellung („Bone Bruise“) im rechten Knie diagnostiziert. „Normal wird das Seitenband nicht operiert. Bei mir ist es aber stark beschädigt und im Hinblick auf die Zukunft macht es in dem Fall Sinn „, sagt der 21-Jährige, der bereits Dienstagnachmittag unters Messer kommt und dessen Saison damit vorzeitig beendet ist.

„Das hat sehr gutgetan“
Zu einem Zeitpunkt, an dem Feurstein sein großes Talent erstmals auch im Weltcup mit Resultaten unter Beweis stellen konnte. „Der sechste Platz am Samstag hat mir sehr gutgetan“, gesteht der Heeressportler, der im Sommer mit Bandscheibenproblemen kämpfte und das Speed-Camp in Südamerika auslassen musste. „Die heurige Saison war sehr zäh, da ich einfach nicht ins Fahren gekommen bin.“

Kritiker Lügen gestraft
Am Sonntag lag Feurstein sogar auf Podestkurs, ehe er im Netz zappelte. „Nach dem ersten Rennen meinten einige, dass ich nur von der guten Sicht profitiert hätte“, sagt der Head-Pilot. „Denen konnte ich ansatzweise zeigen, dass sie falsch lagen. Jetzt weiß ich endlich, dass ich nicht so weit weg bin.“

Nichts überstürzen, aber...
Starke Leistungen, an die er möglichst bald anknüpfen möchte. „Überstürzen werde ich sicher nichts“, verspricht der Mellauer, der aber ein „Comeback“ noch in diesem Winter anstrebt. „Bis zum Ende der Saison möchte ich zumindest wieder frei Skifahren oder eine Skitour gehen.“ 

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