Ein 25-Jähriger war bei einer wilden Verfolgungsjagd nicht zu stoppen. Erst im Zuge einer Alarmfahndung konnte er geschnappt werden. Nun fasst der einschlägig Vorbestrafte erneut viereinhalb Jahre Haft aus.
Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei lieferte sich, wie berichtet, ein 25-Jähriger ohne Führerschein und Zulassung am 25. November vorigen Jahres in St. Pölten. Dabei zog er eine Spur der Verwüstung und ließ sich auch von vier Schüssen eines Beamten nicht stoppen. Der Niederösterreicher will in purer Panik gehandelt haben: Mit einem halben Kilo Cannabis im Kofferraum und dem Bleifuß am Gaspedal versuchte der mehrfach einschlägig Vorbestrafte letztendlich erfolglos, einer Routinekontrolle zu entgehen.
Polizist am Unterschenkel verletzt
„Er ist frontal auf mich zugefahren“, so ein Polizist beim Prozess. Erst da habe er realisiert, „dass es für mich eng werden könnte. Da habe ich die Waffe gezogen und geschossen.“ Dabei wurde ein Kollege von einem Querschläger am Unterschenkel getroffen. Der Täter flüchtete dennoch weiter. Die durch den Schuss austretenden Kühlflüssigkeit auf der Fahrbahn brachte die Exekutive schnell auf die Spur des Täters.
Erst zwei Monate zuvor aus Gefängnis entlassen
Vor Gericht bekannte sich der Ex-Häftling teilweise schuldig – „zu den gewichtigen Fakten jedoch nicht“, wie der Richter schlussendlich festhält. Nach vier bereits verbüßten Jahren fasste er nun erneut viereinhalb Jahre Haft aus – rechtskräftig.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.