Trotz Inflation hat die Spendenbereitschaft der Österreicher nicht nachgelassen. Die Top-Drei-Themen, die zum Spenden mobilisieren, sind Kinder (34 Prozent), Tierschutz und Umwelt (33 Prozent) sowie Rettungsorganisationen (24 Prozent). Die am häufigsten gespendete Summe pro Jahr lag unverändert bei 100 Euro. 17 Prozent sind sogar Dauerspender.
Das ergibt eine aktuelle Online-Befragung*, deren Ergebnisse das Focus-Institut am Dienstag präsentierte. Demnach hat knapp die Hälfte (45 Prozent) der österreichischen Bevölkerung im Jahr 2022 gespendet. Das entspricht dem Niveau der bis dahin letzten Erhebung aus dem Jahr 2020.
Die Mehrheit der Spender in Österreich unterstützt ausschließlich punktuell (60 Prozent), während 17 Prozent Dauerspender sind. Fast jeder vierter Spender unterstützt sowohl punktuell als auch mit Dauerauftrag.
Straßenbettler werden finanziell von etwa 17 Prozent unterstützt
Konkret gaben 34 Prozent der Befragten an, finanzielle Spenden zu tätigen, Sachspenden werden von rund 23 Prozent gegeben. Knapp ein Viertel der Befragten gab an, zwar finanziell oder anderweitig zu unterstützen, aber ausschließlich Personen aus ihrem Familien- und Freundeskreis. Straßenbettler werden finanziell von etwa 17 Prozent unterstützt, ehrenamtliche Arbeit leisten 14 Prozent der Befragten.
Grundsätzlich meinen die Österreicher aber, dass man zum Thema Spenden keine pauschalen und allgemeinen Aussagen treffen könne - ob Spenden sinnvoll sei, hänge immer vom Zweck und der Spendenorganisation ab.
*Die repräsentative Online-Befragung des Focus-Instituts wurde im Dezember 2022 durchgeführt.
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