„Wenn RIed einen Kragl hat, dann muss der auch spielen . . . “ Das erklärte der Fußball-Profi in einem „Krone“-Interview, nachdem der Bundesliga-Vorletzte den Vertrag mit dem vorwiegend auf der Ersatzbank sitzenden Legionär aufgelöst hatte. Doch der Konter des Vereins ließ nicht lange auf sich warten . . .
„Ich kenne den Typen zwar nicht – aber wie arrogant ist denn der . . . ?“
Entfuhr es gestern sogar einem weiblichen LASK-Fan beim „Krone“-Interview von Oliver Kragl. Der im Sommer als Last-Minute-Zugang zur SV Ried zurückkehrt, dann aber im Herbst nur auf 189 Einsatzminuten gekommen war. Und der am Tag nach der Auflösung seines Vertrages los lederte: „Wenn Ried einen Kragl hat, dann muss der spielen!“
„Wenn Ried einen Kragl hat, dann muss der spielen!“
Ex-Ried-Profi Oliver Kragl
„Der Oli ist noch immer ein hervorragender Fußballer, der auch sehr, sehr viel Mentalität mitbringt. Der aber auch schon jahrelang nicht mehr auf Topniveau gespielt hatte und den wir körperlich leider nicht so hingebracht hatten wie erhofft“, kontert Trainer Christian Heinle: „Bei Kragl ist sich das jetzt einfach athletisch nicht mehr ausgegangen!“
Bei Kragl ist sich das jetzt einfach athletisch nicht mehr ausgegangen!
SV-Ried-Trainer Christian Heinle
„Stimmt absolut“, sagt Sportchef Thomas Reifeltshammer, der zur Vertragsauflösung betont: „Wir haben uns damit mehr Geld erspart als wenn wir den Oli noch fünf Monate bezahlt hätten müssen.“
Und weiter: „Kragls Verpflichtung ist für uns kein finanzielles Risiko gewesen und ist deshalb jetzt auch kein Schaden. Insgesamt ist es aber natürlich für beide Seiten sehr, sehr schade, dass es so gelaufen ist.“
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