Birgit Gerstorfer ist schon monatelang nicht mehr SPÖ-Chefin und Landesrätin - trotzdem spukte sie gerade auf Fernsehbildern von der SPÖ-Klausur in Kärnten umher. Ein Standbild daraus mit Gerstorfer hat es gar in eine Zeitung geschafft. Was tut sie denn dort? Ist sie eine Art Polit-Partycrasherin? Und sollte nicht der neue SPÖ-Boss Michael Lindner auf den Bildern sein?
„ICH bin nicht dort“, sagt Gerstorfer zur „Krone“, noch ganz beschwingt vom Neujahrskonzert des Pensionistenverbands am Vortag mit insgesamt 2500 Besuchern im Linzer Brucknerhaus. „Michael Lindner ist vor Ort“, nämlich in Kärnten, ergänzt SPÖ-Geschäftsführer Florian Koppler. Der ORF, von Spar-Appellen bedrängt, hat den Bericht über die große Klausur offenbar mit Bildern aus dem Jahr 2022 bespielt
Gerstorfers neue Karriere
Nun ja. „Küss die Hand“, sagt unterdessen Heinz Hillinger zu Birgit Gerstorfer. Er übergibt ihr ja im März (natürlich im Zuge einer Wahl) das Präsidentenamt an der Spitze des Pensionistenverbandes, der nicht als SPÖ-Verein abgestempelt werden möchte, aber dann sogar von einer ehemaligen Parteichefin geführt wird. Davor gilt es noch einen Jahrestag zu überstehen: Am 2. 2. ’22 wurde verkündet, dass Gerstorfer dem jungen Lindner an der SPÖ-Landesspitze weichen muss.
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