Ekaterina und Christian Mucha sind bereit für den Wiener Opernball am 16. Februar. Ihre gewagte Seidenrobe und sein Frack wurden dem Verleger-Ehepaar in Bayern auf den Leib geschneidert.
Nur der Rang der eigenen Loge ist auf dem Ball der Bälle für die Prominenz bekanntlich noch wichtiger als die Kleiderfrage. Während sich der Mann von Welt als „Pinguin“ aufmascherln sollte, gilt für die Damen bekanntlich eine bodenlange Robe als Pflicht. Um diese Umstände wissen die Muchas natürlich Bescheid und setzen für das Staatsgewalze am 16. Februar auf Mode aus Bayern.
Unikat lässt Ekaterina „ruhig schlafen“
Ekaterina Mucha: „Jede Frau versucht den ultimativen Albtraum tunlichst zu vermeiden und auf dem Opernball auf eine Andere zu treffen, die das gleiche Kleid trägt.“ Deshalb hat die Millionärsgattin beschlossen, jedes Jahr ein individuelles Kleid mit einer Designerin zu gestalten. Nur so würde garantiert sein, dass man ein Unikat besitzt: „So kann ich ruhig schlafen.“
Dieses Mal fiel ihre Wahl auf Stefanie Hausner. Die Designerin ist eigentlich auf Maß-Herrenmode spezialisiert, hat aber nicht nur Mucha, sondern eben auch seine Frau glücklich gemacht. Die Designerin ist die Gründerin und Geschäftsführerin von Casa Felicita und baute zudem den elterlichen Bauernhof zu einer Eventlocation um.
Robe mit gewagtem Schlitz
Hausners Couture-Premiere im trendigen Magenta hat es in sich. Nur ein mit Spitze bestickter Seidentüll verhüllt einen gewagten, bis zur Taille reichenden Schlitz, der auf der berühmten Stiege in der Wiener Staatsoper wohl für Aufsehen sorgen wird.
Seit November wird an der Robe geschneidert, erzählt Christian Mucha und Ekaterina erklärt: „Sie ist aus Seidenduchesse gefertigt und von mir entworfen worden. Ich war bei drei Anproben. In unserer maschinellen Zeit können sich selbst große Konzerne solch eine Handarbeit nicht mehr leisten. Deshalb ist für mich Couture wahrer Luxus und das macht das Kleid auch unbezahlbar.“ Die Millionärsgattin ist jedenfalls entzückt und freut sich darauf, eine Nacht Prinzessin zu sein und will vor allem: „Alles Traurige, Beängstigende, Bedrückende für einen Abend lang vergessen.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.