Gefährliche Szenen spielten sich am Freitagnachmittag in einem Innsbrucker Mehrparteienhaus ab: Als eine Mutter mit ihren Kindern in die Wohnung zurückkehrte, bemerkte sie, dass die Küche in Brand stand. Die Familie kann vorerst nicht in die Wohnung zurück, eine Person musste ins Spital.
Der Brand in der Innsbrucker Fritz-Pregl-Straße brach gegen 14.25 Uhr aus. Die Familie, die in dem Teil des Mehrparteienhauses wohnt, war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Erst, als die Mutter mit ihren Kindern zurückkehrte, bemerkte sie laut Polizei, wie Rauch aus dem Küchenfenster quoll, und wählte den Notruf.
Älterer Bewohner im Spital, Einheit unbewohnbar
Die Berufsfeuerwehr und die FF Wilten rückten an und konnten den Brand rasch eindämmen. Die Bewohner der Wohnung kamen nicht zu Schaden. Weil allerdings die Rauchschwaden nach oben zogen, musste ein älterer Bewohner im Stockwerk darüber mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Klinik gebracht werden. Die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen ist, ist erheblich beschädigt. Die Familie darf vorerst nicht dorthin zurückkehren. Auch die Wohnung des älteren Nachbarn blieb laut Polizei über Nacht zunächst gesperrt.
Der Grund für den Brand wird derzeit noch ermittelt, könnte laut Exekutive aber auf einen technischen Defekt am Kühlschrank zurückzuführen sein.
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