Skicross-Dominator

ÖSV-Shootingstar Graf mit Doppelschlag in Südtirol

Vorarlberg
20.12.2022 17:25

„Auf dieser Strecke hier in Innichen brauchst du Eier“, hatte es Österreichs Skicross-Ass Mathias Graf nach den Trainings für die letzten Weltcuprennen vor der Weihnachtspause auf den Punkt gebracht. Dass der Vorarlberger offensichtlich jede Menge davon haben muss, bewies er am Dienstag.

In der Qualifikation für das erste Rennen (Mittwoch, 12 Uhr/live in ORF Sport+) „demolierte“ der 26-Jährige die Konkurrenz im untersten, skifahrerisch höchst anspruchsvollen, Abschnitt und fixierte 0,53 Sekunden vor Bastian Midol (Fra), Gesamtweltcupsieger 2018/19, die erste Quali-Bestzeit seiner Weltcup-Karriere.

Genugtuung, aber wenig Aussagekraft
„Dieser Quali-Sieg ist schon ein Punkt, der mir eine gewisse Genugtuung bereitet“, gesteht der Kästle-Pilot, der in der Qualifikation fürs zweite Rennen gleich nachlegte und erneut auf Rang eins raste. „Es ist gut zu wissen, dass ich auf diesem Kurs schnell sein kann, aber für die Rennen haben die Bestzeiten nur wenig Aussagekraft. Brady Leman war beim Weltcupstart in Val Thorens auch zweimal der Schnellste und ist dort in beiden Rennen in der ersten Runde ausgeschieden. Die guten Qualis sind aber natürlich eine zusätzliche Motivation. Jetzt freue ich mich aufs Heatfahren“

„So ist er nur schwer zu schlagen“
Begeistert zeigte sich Ex-Skicrosser Fredi Berthold - mit dem sich Graf in Südtirol das Zimmer teilt - von der Performance des Dornbirners. „Er hat unheimlich viel Selbstvertrauen und ist entschlossen ohne Ende. Momentan passt bei ihm einfach das gesamte Paket“, attestiert der 31-Jährige, der in Südtirol das ÖSV-Trainerteam vor Ort unterstützt. „Wenn Mathias einigermaßen beim Start wegkommt, ist er auf der Strecke wohl nur ganz, ganz schwer zu schlagen.„

Gigler beste ÖSV-Dame
Starke Qualis lieferte auch Sonja Gigler. Die Junioren-Weltmeisterin kam als beste Österreicherin auf die Ränge sieben und acht. „Dass es gleich so gut funktioniert, hat mich nach den Trainings doch ein wenig überrascht“, gesteht die 21-jährige Vorarlbergerin. IIm Rennen möchte ich meinen achten Rang von Val Thorens bestätigten und vielleicht kann ich ja noch ein, zwei Plätze nach oben klettern.“

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