Basketball-Gmunden muss am Mittwoch im Pokal-Viertelfinale gegen die Vienna Timberwolves auf Trainer Anton Mirolybov verzichten. Denn der 45-Jährige wird in Innsbruck aufgrund seiner Krebserkrankung von einer Koryphäe operiert.
„Natürlich ist es nicht optimal, aber wir kennen die Situation ja schon“, sagt Gmunden-Sportchef Richard Poiger. Denn im Cup-Viertelfinale am Mittwoch bei den Timberwolves wird Coach Anton Mirolybov fehlen und von „Co“ Aleksi Koskinen vertreten.
Nachdem beim gebürtigen Finnen im Mai 2021, nur wenige Wochen nach dem Meistertitel, Darmkrebs diagnostiziert worden war, war er ja monatelang ausgefallen, ehe er im Frühjahr 2022 wieder sein Comeback auf der Bank gegeben, Gmunden ins Finale geführt und im September sogar den Supercup geholt hatte. Selbst die intensiven Europacup-Reisen konnte er wegstecken.
„Nächster Termin erst in drei Monaten“
„Für ihn war es mental immer enorm wichtig zu arbeiten“, so Finanzboss Harald Stelzer. Wegen einer in Zusammenhang mit seiner Erkrankung notwendigen Nachbehandlung muss Mirolybov aber erneut pausieren, reiste er am Montag nach Innsbruck, um dort von einer Koryphäe operiert zu werden. „Da der nächste Termin erst wieder in drei Monaten verfügbar ist, hat das natürlich Priorität und nicht der Cup“, so Stelzer.
Ausrutscher verboten
Was aber dennoch nichts daran ändert, dass den Spielern um Kapitän Daniel Friedrich in Wien wie beim Liga-78:79 vor vier Wochen kein Ausrutscher passieren darf. „Es ist kein normales Meisterschaftsspiel, sondern ein Do-or-die-Spiel. Das sollte Motivation genug sein“, betont Stelzer, dass der Tabellenletzte für Gmunden kein Stolperstein auf dem Weg ins Final-4 sein darf.
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