Was spricht Dienstagabend (19.15 Uhr) in der TIWAG-Arena für Fehervar? Nicht viel! Innsbrucks Haie sind zu Hause eine Macht, zudem liegen die Ungarn den Tirolern.
Nur zweimal in der laufenden ICE-Hockey-Saison mussten die Innsbrucker das heimische Eis ohne einen Punkt verlassen: Zehn Siege, zwei Niederlagen in der Overtime stehen nur zwei glatte Pleiten gegenüber. Das ist das eine dicke Plus.
Wir werden im Vergleich zur Laibach-Partie eine klare Leistungssteigerung benötigen.
Flo Pedevilla (HCI)
Das andere: Die Haie haben Fehervar richtig zum „Fressen“ gern. Zwei Duelle, zweimal fünf Treffer, zweimal gewonnen! „Aber die Ungarn sind extrem präsent auf dem Eis, körperlich sehr, sehr stark“, warnt Flo Pedevilla seine Truppe, „wir werden im Vergleich zur Laibach-Partie eine klare Leistungssteigerung benötigen.“ Davon aber ist sich der Co-Trainer sicher. „Weil die Mannschaft einfach einen guten Charakter hat, auch ein Spiel wie jenes gegen die Slowenen, nach dem kräfteraubenden Trip nach Graz, noch gewonnen hat.“
Winkler fehlt weiter
Gegen Vorjahresfinalist Fehervar, das in den vergangenen Wochen viel Schwung in der ICE-Hockey-Liga aufgenommen hat (sieben Siege in zehn Runden, davon vier zu Null!), werden Verteidiger Daniel Jakubitzka (Fingerbruch) und höchstwahrscheinlich auch noch Dario Winkler fehlen.
Der Stürmer konnte nach seiner Gehirnerschütterung bisher noch kein Training absolvieren, „aber er sollte für Freitag in Asiago dann wieder einsatzbereit sein“. Ein Fragezeichen steht auch hinter Youngster Senna Peeters.
Trotzdem: Die Haie wollen ihre Tabellenführung über Weihnachten hinaus verteidigen – und dafür wird es weitere sechs Punkte benötigen.
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