Er rettete ein Leben, wollte aber kein „Tamtam“ deshalb machen. Trotzdem freut sich der Steyrer Vize-Bürgermeister, dass er nun bei der „Lebensretter-Gala“ vor der Vorhang geholt wird.
Selbstverständlich“ war und ist für Helmut Zöttl aus Steyr, dass er sofort reagierte, als er ein hilflos im Ennsfluss treibendes Mädchen entdeckte und der Elfjährigen das Leben rettete. Wie die „Krone“ berichtete – siehe Ausriss –, hatte der FP-Vizebürgermeister nämlich einen Wurfsack parat und konnte damit die junge Afghanin, die beim Spielen beim Zusammenfluss von Enns und Steyr verunglückt war, erreichen und an Land ziehen. Das Mädchen war in Sicherheit und der Stadtpolitiker froh, dass die Sandsack-Aktion klappte – sonst hätte er in die Enns springen müssen. „Für mich war die Sache eigentlich erledigt, als die Rettung das Mädchen mitgenommen und die Polizei gesagt hatte, dass alles gut ausgegangen ist“, sagt der 51-Jährige, der seine Tat erst gar nicht groß publik machen wollte. Dass sich die Mutter des Mädchens bei ihm im Nachhinein bedankte, freute den bescheidenen Retter und wäre für ihn Anerkennung genug gewesen.
„Natürlich freue ich mich sehr, dass ich für die ,Lebensretter-Gala‘ nominiert wurde“, sagt Zöttl, der für seine vorbildliche Tat von „Krone“ und ORF vor den Vorhang geholt und geehrt wird. Dafür stellte der Steyrer die Rettung für ein ORF-Filmteam nach und Feuerwehrleute mimten das in Not geratene Mädchen.
Die „Lebensretter-Gala“ mit den Preisträgern aus allen Bundesländern wird am Montag, 19. Dezember, um 21.05 Uhr auf ORF 2 präsentiert.
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