Er ist wieder da! Nachdem der Polizei-Aufsteller „Vinzenz“ und sein Kollege aus Seeboden entführt wurden, konnte einer der Kameraden wieder aufgefunden werden. Die Gemeinde hatte sogar ein Kopfgeld ausgesetzt.
Die beiden „Vinzenz“-Figuren wurden im Herbst in Seeboden aufgestellt, um Raser einzubremsen. Doch die unechten Inspektoren waren nicht lange im Dienst, sie wurden schnell von Unbekannten entwendet. Die Gemeinde reagierte sofort und lobte einen Finderlohn in Höhe von 100 Euro aus.
Blechpolizisten beim Aufräumen entdeckt
Jetzt konnte einer der beiden Inspektoren wieder an die Gemeinde zurückgegeben werden. Der Beamte wurde nach dem Kirchtag in Kamering (Gemeinde Paternion) gefunden. Die Mitglieder der Zechgemeinschaft Mauthbrücken hatten den Blechpolizisten beim Aufräumen entdeckt und sich beim Seebodner Gemeindechef gemeldet.
Bis der Aufsteller aber wirklich heimkehren konnte, ist aber etwas Zeit vergangen. Kürzlich konnten endlich Zechmeister Florian Duschnig mit Kassier Adrian Schöffmann und Zechkellnerin Patricia Meinhard „Vinzenz“ an Gemeindechef Thomas Schäfauer, Gemeindevorstand Horst Zwischenberger und Inspektor Bernd Adenberger zurückgeben. Der Bürgermeister hielt auch sein Versprechen und übergab den Finderlohn an die Zechgemeinschaft.
Von dem zweiten Polizisten-Aufsteller fehlt aber weiterhin jede Spur. Und die Gemeinde Seeboden ist nicht das einzige Opfer. Bereits in der Vergangenheit waren „Vinzenz“-Figuren immer wieder von Unbekannten aus verschiedenen Gemeinden entwendet worden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.