Sie sind Vorbilder der Gesellschaft, Idole für die Jugend - doch nicht alle Sportstars sind sich der Verantwortung in der Öffentlichkeit bewusst. Einige machten daher unliebsame Bekanntschaften mit dem Strafgesetzbuch, verbrachten geraume Zeit hinter Gittern.
Im April dieses Jahres wurde Tennislegende Boris Becker wegen Insolvenzverschleppung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Sieben Monate später ist der Deutsche ein freier Mann, wurde aus dem englischen Huntercombe-Gefängnis entlassen. Unter der Bedingung, sich auf schnellstem Weg nach Deutschland zu begeben.
Großes Interesse an Becker
Becker hatte in seiner Sportlerkarriere rund 120 Millionen Euro verdient, wurde 2017 aber von einem Gericht in London für privatinsolvent erklärt. Damit begann der Abstieg des einstigen Idols. Die siebenmonatige Haftstrafe ließ das Interesse an Becker aber nicht schwinden. Im Gegenteil. Nur wenige Augenblicke nach seiner Entlassung wurde bekannt, dass er für Sat1 ein exklusives Interview geben wird. Dafür werden ihm 450.000 Euro auf sein Konto überwiesen. Aufgrund hoher Rückstände werden Becker allerdings rund 50 Prozent seiner Einkünfte abgezogen.
Becker ist nicht der einzige Sport-Promi, der den Häfn von innen kennenlernte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.