Das Hopfen & Soehne in Eisenstadt hat sich auf Manufakturbiere spezialisiert. Es gibt 70 Sorten, die man in gediegenem Rahmen verkosten kann.
Bier trinken muss nicht notwendigerweise in einem Rausch gipfeln. „Uns geht es rein um den Genuss“, sagt Alex Hirt, während er im Hopfen & Soehne ein Seidl zapft – allein das Glas sieht schon nach Degustation aus. Vor mittlerweile vier Jahren entschied sich der studierte Maschinenbauer, Winzer und Wein-Marketingfachmann aus Lutzmannsburg beruflich fürs Bier. Damals, als Clemens Kainradl seine „Fachhandlung und Verkostungsbar“ in der Eisenstädter Fußgängerzone aufsperrte. „Ich habe mich sofort wohl gefühlt in diesem Ambiente“, so Hirt, der ausgebildeter Bier-Sommelier ist für Kainradl auch in der Bierfracht in Kleinhöflein arbeitet, ein Großhandel & Import für Manufakturbier.
„Für uns steht an erster Stelle, Produkte von kleinen Brauereien zu präsentieren, bei denen das Handwerkliche und die Zutaten im Mittelpunkt stehen – und das nicht ausschließlich beim Bier“, sagt Hirt.
Edler Gin und Kaffee
Und verweist auf zwei weitere Genussprodukte im Hopfen & Soehne: Es gibt 12 erlesene Gin-Sorten und den Kaffee zweier Wiener Kleinstbetriebe, darunter den Bohnensterz von Süßmund, mit Bohnen aus Mexiko und Tansania, der der nur hier erhältlich ist.
Für uns steht an erster Stelle, Produkte von kleinen Brauereien zu präsentieren, bei denen das Handwerkliche und die Zutaten im Mittelpunkt stehen - und das nicht ausschließlich beim Bier.
Alex Hirt
Vier offene Biere, rund 70 Dosenbiere
Vier Schankbiere werden angeboten, dazu kommen rund 70 nationale und internationale Dosenbiere aus dem Kühlschrank. Bestseller ist das Padawan von Bierol, einer Wirtshausbrauerei aus Schwoich bei Kufstein. „Die sind auch im Ausland ein österreichisches Aushängeschild. Es schmeckt einfach raffiniert, exzellent“, sagt Hirt, der sein Wissen auch bei Verkostungen und Seminaren für bis zu zehn Personen weitergibt. Und natürlich an Gäste, die das erste Mal im Hopfen & Soehne vorbeischauen. „Ohne Beratung hat noch kaum jemand bei uns bestellt.“
Ob der Winzer nun Wein oder Bier präferiere? „Beides. Nennen wir es situationsbedingt.“
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