Von der Mittelstation der Mölltaler Gletscherbahnen in Kärnten starteten ein 41-Jähriger und eine 23-Jährige, beide aus der Slowakei, am Dienstagnachmittag den Aufstieg zur Herzog Ernst Spitze auf 2933 Höhenmetern. Doch die Erschöpfung ließ nicht lange auf sich warten.
Die slowakischen Bergsteiger schafften es auch den Gipfel zu erreichen, doch dann setzte die Dunkelheit ein und die beiden waren schon erschöpft. „Um 17.45 setzten die Bergsteiger den Notruf ab“, berichtet die Polizei. „13 Kräfte der Bergrettung Fragant und der Alpinpolizei Spittal standen im Einsatz.“
Weil ein Aufstieg zu lange gedauert hätte und eine Landung des Polizeihelikopters in der Nähe der Alpinisten unmöglich war, wurde um 19 Uhr der Notarzthubschrauber RK1 der ARA Flugrettung alarmiert.
Rechtzeitige Bergung der Alpinisten
„Die zwei Bergsteiger waren zwar nicht schlecht ausgerüstet, doch eine Nacht in dieser Höhenlage bei diesen tiefen Temperaturen wäre wohl kaum zu überleben gewesen“, erklärt ARA-Flugretter Patrick Weilguni. „Zum Glück klappte die Nachtwindenbergung problemlos.“ Die beiden stark unterkühlten Bergsteiger wurden dann ins LKH Villach geflogen, wo sie weiter medizinisch versorgt wurden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.