Niederösterreich

Von fußballerischer Finanzflaute bis U-Ausschuss

Kein Geld, aber große Ambitionen: Während bei der Fußball-WM im nahen Osten bekanntlich Geld - und Menschenrechte - keine Rolle spielen, ist es um Niederösterreichs Zweitligisten finanziell recht knapp bestellt. Aber warum sollte es SKN & Co. anders gehen, als dem Durchschnittsbürger. Dafür verdient der Bundeskanzler bald 1200 Euro mehr, aber erstens kann der laut eigenen Angaben gar nichts dafür, und zweitens sprengt das die Grenzen der regionalen Berichterstattung. Dieselben überschritt gestern auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Sie musste vor dem ÖVP-Untersuchungsausschuss aussagen und schaffte es sogar dort, das gebetsmühlenartige „Miteinander“ zwischen Enns und Leitha zu betonen. Zurück nach St. Pölten: Und das sogar im „Halbstunden-Takt“, denn bei der Verkehrsplanung rund um die Landeshauptstadt will man künftig Gas geben. Heißt: Mehr Busse und abseits der Stoßzeiten auch Sammeltaxis, damit niemand mehr als 30 Minuten auf eine öffentliche Verbindung nach St. Pölten warten muss. So will man zu Gunsten der Umwelt und der Geldbörsel den Trend zum Zweitauto einbremsen. Wohin dann aber mit den ganzen Pkw? Die Geschichte von „Krone“-Redakteur Thomas Werth über einen illegalen Autofriedhof auf der grünen Wiese im Weinviertel soll da jedenfalls kein Lösungsansatz sein.

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