Die Corona-Pandemie brachte und bringt nicht nur ihre Risiken mit sich, sondern auch einige gesellschaftliche Nebenwirkungen. Eine solcher war ein regelrechter Boom an Haustieren, Verpackungshersteller von Hunde- und Katzennahrung witterten Morgenluft und bauten sogar ihre Werke aus. Doch Geschichte passiert in Wellen, auf jedes Hoch folgt sein Tief - und wenn nach dem Ende von Fadesse und Home-Office noch dazu eine Finanzkrise ins Haus steht, sind die ach so teuren Vierbeiner plötzlich nur noch teuer. Die Tierheime, sie platzen in Folge aus den Nähten. Unermüdlich suchen die Betreiber nach Plätzen für ihre Schützlinge, während nach flohmarktlosen Jahren nun auch das Spendenbörserl enger sitzt. Umso verwerflicher, wenn angebliche Tierfreunde diese Institutionen schamlos ausnutzen. So geschehen in St. Pölten, wo ein 80-Jähriger seinen verhaltensauffälligen Schäferhund in Heim abschob - um sich kurz darauf den nächsten Welpen zu holen. Lesen Sie in der „Krone“, warum dem Mann jetzt sogar eine Anzeige droht. Außerdem: Wann die erste Familienmesse des Landes über die Bühne geht, wer sich im kulinarischen Waldviertel mit wie vielen Hauben schmücken darf - und warum es für die Entsiegelung von Betonflächen jetzt ordentlich „Schotter“ gibt.
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