Nach zwei Jahren Pause stürmten Samstagabend 39 Krampuspassen aus dem In- und Ausland durch die Menschenmenge in Salzburg-Gnigl.
Aus den großen Lautsprechern hört man fröhliche Weihnachtslieder. Manche Kinder singen leise mit, andere hüpfen aufgeregt auf und ab. Sie zerren ihre Eltern weiter, die sich mit Glühweintrinken die Zeit vertreiben. Jung und Alt sind Samstagabend nach Gnigl gekommen, um endlich, nach zwei Jahren Pause, den Gnigler Krampuslauf hautnah mitzuerleben. Und auch zu spüren. Denn die Rute konnten die Salzburger Krampusse schon seit 2019 nicht mehr richtig benutzen.
Rund 10.000 Besucher erwarteten die insgesamt 39 Krampuspassen, die aus dem In- und Ausland für den Gnigler Lauf angereist waren. „Wir haben Gruppen aus Salzburg, Oberösterreich und sogar aus Bayern“, erzählt Hannes Brugger, Obmann der Altgnigler Krampuspass.
In Gnigl laufen Krampus und Nikolaus seit 50 Jahren
Mit schellenden Glocken, lauten Rufen und peitschenden Ruten stürmten die Krampusse am Samstag regelrecht durch Gnigl. Links und rechts von ihnen: erwartungsvolle und auch erschrockene Kinderaugen. Doch unter ihnen fand sich natürlich auch der Nikolaus mit seinen Engeln.
„Die Leute haben so Hunger darauf, dass es endlich wieder losgeht mit den Krampusläufen. Und auch wir als Pass freuen uns riesig“, sagt Brugger. Als älteste Krampuspass in der Stadt Salzburg ergriffen die Altgnigler 2022 die Initiative und planten den ersten Lauf nach zwei Jahren Pause. „Mein Papa, Hans Brugger, hat 1966 die Pass gegründet und seit 1972 gibt es den Lauf in Gnigl. Den wollten wir heuer unbedingt wieder veranstalten“, erzählt Brugger. Begeistert über diese Idee waren nicht nur Vater uns Sohn. „Es haben sich sogar Besucher aus Mexiko angekündigt.“








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