Dreiste Betrugsmasche

„Sohn“ knöpft Tirolerin per WhatsApp 3000 Euro ab

Tirol
10.11.2022 06:11

Opfer eines dreisten Trickbetrügers wurde eine 56-Jährige aus Innsbruck: Der Unbekannte, der sich via WhatsApp als ihr Sohn ausgegeben hatte, brachte die Frau dazu, mehrere Tausend Euro auf ein deutsches Konto zu überweisen.

Am späten Dienstagnachmittag erhielt die 56-jährige Innsbruckerin eine WhatsApp-Nachricht. „Der Absender gab sich als deren Sohn aus und bat die Frau unter Vorspiegelung falscher Tatsachen um eine Sofortüberweisung auf ein Konto in Deutschland“, heißt es vonseiten der Ermittler.

Beim 2. Versuch wurde Frau misstrauisch
Die gutgläubige Frau wollte ihrem „Sohn“ helfen und überwies daraufhin tatsächlich mehr als 3000 Euro. Erst als der Täter erneut Geld wollte, wurde sie misstrauisch und erstattete Anzeige bei der Polizei. Vom Betrüger fehlt freilich jede Spur. Ermittlungen laufen. Das Geld ist aber wohl für immer futsch.

So schützen Sie sich vor Betrügern
Fälle wie diese kommen leider immer wieder vor. Nicht selten sind die Beträge, die die Opfer verlieren, deutlich höher. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor Betrügern schützen können.

  • Überweisen Sie niemals Geldbeträge ohne Gegencheck: Versuchen Sie die betroffene Person persönlich zu erreichen

  • Kontaktieren Sie die betroffene Person, indem Sie diese unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden.
  • Verwenden Sie zur telefonischen Kontaktaufnahme nicht die Sprachanruf-Funktion des Messenger-Dienstes.

  • Bezahlen/Überweisen Sie auf keinen Fall und überlegen Sie sich, ob die Überweisung für die betroffene Person überhaupt plausibel ist (Zahlungsgrund, Höhe, usw.)
  • Geben Sie keine Zugangsdaten oder ihre Bankverbindung bekannt.
  • Melden Sie den Absender der Nachrichten beim entsprechenden Messenger-Dienst und blockieren Sie die Rufnummer.
  • Ist bereits ein Schaden eingetreten, erstatten Sie auf der nächsten Polizeiinspektion eine Anzeige.
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