345 neue Firmen

Gründer-Szene blüht nach Corona wieder auf

Kärnten
11.10.2022 18:45

Seit mehr als 25 Jahren unterstützt das Kärntner AMS Menschen bei dem Weg in die Selbstständigkeit. Alleine heuer wagten 345 Kärntner den Schritt in die Selbstständigkeit.

Schon seit 1995 bietet das Arbeitsmarktservice ein Programm für Interessierte an, die Unternehmen gründen wollen. Seither sind daraus 9039 neue Betriebe entstanden, die 12.800 Arbeitsplätze geschaffen haben. „Auch heuer gibt es schon 345 Neugründungen, womit wir wieder aufs Vor-Corona-Niveau von 400 kommen werden“, freut sich AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig.

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Das Programm hilft bei so vielen organisatorischen Dingen, und man kann sich selber besser auf seine Kernidee konzentrieren.

Misaela Lisjak, Gründerin, Rose Cupcake

Gute Bilanz bei Neugründungen
Jährlich werden 1100 Anträge eingebracht, rund die Hälfte geht tatsächlich in die Selbstständigkeit. Nach drei Jahren sind noch 85 Prozent aktiv, nach fünf Jahren 75. Und einige dieser Jungunternehmer haben Erfolgsgeschichten geschrieben.

Innovative Unternehmen mit an Board
Etwa der schon vor acht Jahren gegründete Rose Cupcake-Shop der damaligen Betriebswirtschaftsstudentin Misaela Lisjak, die nun in zwei Filialen in Klagenfurt Cupcakes mit regionalen Zutaten nach eigenen Kreationen und Rezepten anbietet. Die Villacher Wolfgang Rauter und Arno Trinkl, die beim Häuslbauen auf die Idee kamen, aus recyceltem Kunststoff Möbel herzustellen, verkaufen mit ihrer Trastic GmbH mittlerweile aus Joghurtbechern hergestellte Esstischplatten. Das Flora Cola der früheren Floristin Alexandra Riepl – aus selbst angebauten Kräutern hergestellt – steht in nahezu allen Supermarktketten im Regal.

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