Rund 10.000 Besucher lockte das Salzburger Bio-Fest nach zwei Jahren Pause schon am ersten Tag am Kapitelplatz an. Auch heute (ab 10) präsentieren 25 Anbieter aus dem Bundesland ihre Erzeugnisse. Zum Verweilen laden die kulinarischen Stärkungen ein. Von Chips aus Lungauer Eachtlingen über resche Bauernkrapfen (jeweils in Bio-Öl herausgebacken) bis hin zum Linsen-Curry vom Bio-Bergrestaurant Lumberjack in Kleinarl: Alle Geschmäcker kommen auf ihre Kosten.
Apropos Kosten: Die seien bei Produkten aus biologischer Landwirtschaft im Schnitt nur halb so stark gestiegen wie bei jenen aus konventioneller, weil sie weniger stark von fossiler Energie abhängig sind. Das erzählt etwa Andreas Schwaighofer, Bio Austria Salzburg-Geschäftsführer.
Dessen Obfrau, Ulrike Gangl, ist ebenfalls erfreut: „Bio-Betriebe machen in Salzburg 50 Prozent aus. Da sind wir österreichweit Nummer eins.“ Was den Konsum betrifft, gibt es aber noch Luft nach oben. Gangl: „80 Prozent der Bevölkerung wollen bei der Schweinezucht die Spaltenböden weghaben. Aber nur sieben Prozent des Schweinefleischs wird in Bio-Qualität gekauft!“
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