Was haben die Altacher Fußball-Herren und ihre Kolleginnen der SPG Altach/Vorderland gemeinsam? Beide Teams mussten sich der Vienna noch nie in einem Heimspiel geschlagen geben. Während die Herren in elf Partien vor eigenem Publikum sieben Siege und vier Remis holen konnten, gewann die Ladies ihr bislang einziges Heimspiel im Mai dieses Jahres mit 2:1. Das soll auch nach der heutigen (11) Bundesliga-Partie so bleiben.
Der „First Vienna FC“ - kurz Vienna - wurde im Jahr 1894 gegründet und ist damit der älteste österreichische Fußballklub. Zumindest, was die Männer betrifft. Das erste Frauen-Team gab es dort 1990, dieses wurde aber 1997 aufgelöst. Erst 15 Jahre später feierten die Damen im Nobelbezirk Döbling ein Comeback. In der vorigen Saison bestritten die Wienerinnen ihre erste Spielzeit in der Bundesliga und schafften es auf Anhieb auf Rang vier. In der laufenden Meisterschaft halten die Blau-Gelben, bei denen mit Annalena Wucher und Patricia Pfanner zwei Ländle-Girls unter Vertrag stehen und die einstige ÖFB-Rekordspielerin Nina Burger als Sportdirektorin werkt, nach drei Partien bei vier Punkten - Tabellenrang sieben.
„In dieser Saison ist die Vienna für mich ein Mysterium“, erklärt Altach/Vorderland-Coach Bernhard Summer. „In manchen Partien spielen sie richtig gut, in anderen tun sie sich dann wieder extrem schwer.“ Trotzdem rechnet der 54-Jährige heute (11, live ÖFB TV) mit einem Gegner auf Augenhöhe und erinnert sich an den 2:1-Heimsieg am 7. Mai dieses Jahres: „Da haben sie uns sehr gefordert und wir brauchten einiges Glück, um am Ende zu gewinnen.“
Und Eileen Campbell: Die 22-Jährige machte damals beide Treffer und ist auch in der laufenden Saison mit bislang fünf Ligatoren neben Maria Olsen die treffsicherste Altacherin. Allerdings stand unter der Woche ein Fragezeichen hinter ihrem heutigen Einsatz. „Ich habe sie am Mittwoch vom Training heimgeschickt, da sie verschnupft war“, sagt Summer. Ob sie heute spielen wird, wird erst kurzfristig entschieden.
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