07.03.2005 11:01 |

Sagenhaft

13-Zentimeter-Klinge im Kopf entdeckt

Hin und wieder fragt man sich, was manche Menschen im Kopf haben – ohne es zu merken! Gut, dass es Röntgen-Aufnahmen gibt, die Aufschluss bringen. Bei einem pensionierten Lehrer in Polen fand man jetzt eine 13 Zentimeter lange Messerklinge, die mitten in seinem Kopf steckte!
Der 61-Jährige merkte nicht einmal etwasdavon, abgesehen davon, dass er Kopfschmerzen hatte. "Ich habedamit gerechnet, dass sie mir im Krankenhaus Aspirin geben, stattdessenhaben sie mir eine Messerklinge entfernt", so der Mann nach derOperation, noch immer völlig von den Socken.
 
Leonard Woronowicz war zur Untersuchung ins Krankenhausgefahren, weil er vier Tage vorher in der Küche gestürztwar und die Kopfschmerzen seither immer schlimmer wurden. Waser nicht wusste: Bei dem Sturz rammte er sich ein Küchenmesserin den Schädel, der Griff brach sofort ab. Die Klinge drangein, ohne dass wichtige Blutgefäße oder Nerven durchtrenntwurden. Bleibende Schäden sind offenbar nicht zu erwarten.
 
"Ich hatte eine kleine Wunde neben dem Ohr, aberich dachte, das wird bald heilen, und klebte ein Pflaster drauf",so der 61-Jährige. "Ich fand zwar am nächsten Tag denMessergriff, habe mir aber nichts dabei gedacht.
 
Die Ärzte staunen. Dr. Marek Rogowski vom Krankenhausin Bialystok: "Wir haben bereits einige Gegenstände im Körpervon Patienten gefunden, aber so etwas haben wir noch nie erlebt!"
 
Bild: Symbolfoto
Donnerstag, 24. Juni 2021
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