Wegen Ukraine-Krieg
Polen bietet Bürgern Training bei der Armee
Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs bietet die polnische Armee nun für alle Bürger im Alter zwischen 18 und 65 Jahren eine militärische Schulung an. Der eintägige Kurs umfasst den Umgang mit der Waffe, Schießtraining, Nahkampf sowie Orientierung im Gelände.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die polnische Staatsangehörigkeit, wie das Verteidigungsministerium am Montag in Warschau mitteilte. Die Schulungen finden im Oktober und November jeweils an Samstagen an 17 Standorten der polnischen Armee statt.
Militär soll wachsen
Polen plant schon seit Längerem, die Zahl seiner Streitkräfte zu vergrößern. So wurde kürzlich ein freiwilliger Grundwehrdienst eingeführt. Auch die Mitarbeiter der polnischen Post sind aufgerufen, sich von Verbänden des Heimatschutzes (WOT) im Umgang mit der Waffe schulen zu lassen.
Gegenwärtig zählt die polnische Armee 110.000 Soldaten, hinzu kommen die 30.000 Männer und Frauen im Heimatschutz. Geplant ist eine personelle Aufstockung auf 250.000 Berufssoldaten und 50.000 Mitglieder des Heimatschutzes. Polen und die von Russland angegriffene Ukraine verbindet eine mehr als 500 Kilometer lange Grenze.















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