Ein Jahr lang gibt es die entsprechende Gesetzesnovelle zum Raserpaket. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) fordert nun weitere Maßnahmen, um Unfälle zu vermeiden. Denn weiterhin sind überhöhte Geschwindigkeiten eine der Hauptunfallursachen mit getöteten oder schwer verletzten Personen in Österreich.
Von 2017 bis 2021 soll jeder vierte Getötete auf eine nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen gewesen, hieß es am Mittwoch. Eine Maßnahme soll die Absenkung der Grenzwerte für den Führerscheinentzug sein.
Anpassung auf 30 km/h im Ortsgebiet
Eine Maßnahme soll die Absenkung der Grenzwerte für den Führerscheinentzug sein. Das KFV forderte dabei eine Anpassung von 30 km/h im Ortsgebiet und auf 40 km/h auf Freilandstraßen und Autobahnen. Außerdem soll die Führerschein-Entzugsdauer bei Überschreitungen von mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. mehr als 50 km/h auf Freilandstraßen und Autobahnen auf mindestens drei Monate erhöht werden.
Einführung eines bundesweiten Verwaltungsstrafregisters
Weiters sollen Geschwindigkeitsüberschreitungen unter der Schwelle zum Führerscheinentzug zu einer Vormerkung führen und bei einer zweiten Vormerkung die Entnahme des Scheins folgen. Zusätzlich dränge die Einführung eines bundesweiten Verwaltungsstrafregisters, um Wiederholungstäter schneller identifizieren zu können, so die Forderungen des KFV.
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