Turbulent geht es auf dem Strom- und Gasmarkt zu. Die Preise haben sich massiv erhöht. Die Burgenland Energie sieht sich aber durch ihr Krisenmanagement „solide aufgestellt“
Für große Aufregung sorgen seit Sonntagabend die finanziellen Nöte von Wien Energie. Damit rücken aber auch die anderen Landesenergieversorger in den Fokus. Durch regelrechte Preisexplosionen auf dem europäischen Energiemarkt kommt es zu einer noch nie dagewesenen Situation.
Burgenland-Energie-Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma meint, dass der Markt aufgrund der Dürre und der Kriegssituation nicht mehr funktionieren würde. „Es braucht hier einen temporären Eingriff in den europäischen Energiemarkt, um die Preise zu begrenzen und damit Inflation zu dämpfen und Wirtschaft am Laufen zu halten“, laut sein Befund.
Wir gehen aktuell davon aus, dass wir trotz der Marktturbulenzen unser Budget halten können und keine zusätzlichen Sicherheiten benötigen.
Burgenland-Energie-Vorstandsvorsitzender Stephan Sharma
Sharma betont aber auch, dass „die Burgenland Energie auch in herausfordernder Zeit auf stabilem Kurs ist“. Es würden keine zusätzlichen Sicherheiten benötigt und man gehe trotz dieser Marktturbulenzen davon aus, das Budget halten zu können.
Risiken werden minimiert
Das Unternehmen sei durch die strategische Ausrichtung auf mehr Eigenerzeugung durch Wind und Sonne solide aufgestellt. „Durch ein aktives Krisenmanagement werden auch die Risiken bei der Beschaffung minimiert“, so der Burgenland-Energie-Vorstandschef. Beim weiteren Ausbau der Stromproduktion werde es aber noch mehr Anstrengungen und einen burgenländischen Schulterschluss brauchen.
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