Dijon Kameri zeigte bei zweitem Saisoneinsatz in Lustenau stark auf. Der 18-Jährige bekam Lob von Trainer Jaissle, hofft auf mehr Einsatzzeit. Der Kampf um die Plätze im Mittelfeld wird damit noch intensiver.
Eiskalt agierte Salzburg beim 6:0-Kantersieg, dem bisher mit Abstand höchsten Saisonerfolg in Lustenau am Samstag. „Wir haben wieder richtige Spielfreude gezeigt“, sagte Trainer Matthias Jaissle. Zwar gewann seine Mannschaft bis auf die Sturm-Partie (1:2) gegen Sturm alle Spiele, komplett über 90 Minuten überzeugten die Bullen aber nicht wirklich. Auch gegen die Vorarlberger lief es nicht über die volle Spielzeit am Schnürchen, selbst wenn es das Ergebnis wohl vermuten lässt.
„Wir müssen noch vieles verbessern“, weiß Youngster Dijon Kameri. Der 18-Jährige kam im Reichshofstadion für die letzten knapp 25 Minuten, rechtfertigte seine Einwechslung mit Assist und Tor. „Ich fühle mich sehr wohl in der Mannschaft“, grinste das Bullen-Eigengewächs.
Vom Trainer gab es lobende Worte für seinen Schützling. „Er ist der Youngster, der mit den Füßen scharrt“, sagte Jaissle. Er möchte Kameri die Einsätze geben, die er sich verdient. Die nächste Chance auf einen Auftritt gibt es morgen, Dienstag, im ÖFB-Cup in Ried gegen Gurten.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. So kommt etwa Maurits Kjaergaard immer besser in Fahrt, setzte sich gegen Klagenfurt mit einem Assist und im Ländle mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 in Szene.
Qual der Wahl droht
Richtig spannend wird’s, wenn Rekord-Einkauf Lucas Gourna-Douath – sammelte am Freitag bei Liefering Spielpraxis – endlich voll fit ist, auf der „Sechs“ übernimmt. Dann rückt Nici Seiwald wieder auf die „Acht“. Dort kann sich der Kuchler noch besser ins Bullen-Spiel einbringen. Coach Jaissle bringt es mehr Optionen fürs Mittelfeld, der 34-Jährige hat damit aber auch wieder einmal die Qual der Wahl.











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