Eigentlich hätten die ÖSV-Skicrosser am 30. August zum Trainingslager auf den norwegischen Fonna-Gletscher fliegen sollen. Ein Warmwettereinbruch im hohen Norden verhindert nun aber diesen Trip. Stattdessen geht es ins Schweizer Wallis, wo Europacup-Gesamtsieger Mathias Graf und Co. Österreichs Alpin-Assen „Konkurrenz“ machen.
Am norwegischen Fonna-Gletscher wäre eigentlich alles angerichtet gewesen. „Wir hätten dort auf einem Skicross-Kurs trainieren können, der zuvor von anderen Nationen genutzt wurde“, verrät der Vorarlberger Mathias Graf, der in der vergangenen Saison den Europacup souverän gewonnen und sich damit einen Weltcup-Fixplatz für die neue Saison gesichert hatte. Schlechtes bzw. zu warmes Wetter machten nun allerdings einen Strich durch die Rechnung. Für den neuen ÖSV-Skicrossverantwortlichen Markus Gutenbrunner und Cheftrainer Lukas Inselsbacher hieß es also umplanen.
Statt nach Norwegen geht es nun am 31. August ins Schweizer Wallis. Auf dem Allalin-Gletscher oberhalb von Saas-Fee werden die rot-weiß-roten Skicross ihre ersten Schneetrainingstage absolvieren. Einziges Problem: Noch steht dort kein Skicross-Kurs. „Der wird voraussichtlich erst Mitte Oktober benutzbar sein“, erklärt Inselsbacher, der allerdings schon ein Alternativprogramm parat, mit dem die Skicrosser den Alpin-Assen „Konkurrenz“ machen. „Wir werden sehr viel Riesentorlauf und auch Super-G fahren.“
Für ehemalige Alpine wie etwa Graf, aber auch Tristan Takats oder Junioren-Weltmeisterin Sonja Gigler überhaupt kein Problem, sondern eher eine willkommene Abwechslung. „Ich habe sogar noch einen Super-G-Ski zu Hause“, erklärt der 26-jährige Kästle-Pilot Graf, der sich wie der Rest des Teams darüber freut, dass es nun endlich wieder auf Schnee geht.
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