„Ein Land trocknet aus“, titelten wir am Donnerstag, dann folgte die erschütternde Schlagzeile „Unwetter kosten 5 Menschenleben“, am Samstag berichteten wir vom Leid jener Familien, die um die Unwettertoten trauern, darunter die Eltern eines 3-jährigen und eines 8-jährigen Mädchens. Heute der nächste Schwerpunkt. Das waren Zeiten, als wir im Sommer noch über so Unaufregendes wie viel Regen oder 30 Grad heiße Tage schrieben. Längst müssen wir über austrocknende Gewässer hierzulande berichten und über Temperaturen nahe 40 Grad selbst in der zweiten Augusthälfte, in der es einst „herbstelte“. Und über tödliche Stürme, die wie in dieser Woche auf die Hitze folgen. „Naturgewalten“ nennt man all das für gewöhnlich. Doch diese Formulierung schließt ein, wir wären solchen Gewalten hilflos ausgeliefert.
Dabei rächt sich die Natur, weil die Menschen ihr Gewalt antun. Wir dürfen hoffen, dass die allermeisten von uns schwere Krisen wie Corona oder Krieg überleben werden. Die Klimakrise jedoch - sie bedroht das Leben von uns, unseren Kindern und Kindeskindern massiv. „Wollen wir untätig zusehen, wie es jedes Jahr immer rascher immer schlimmer wird?“, fragt sich nicht nur Rudi Anschober in seiner Kolumne. Nein! Es muss alles getan werden, um diese die Menschheit bedrohende Krise zu meistern!
Einen guten Tag!
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