Lange hat es gedauert. Nun ist die Genehmigung für den Ausbau der Mühlviertler Schnellstraße rechtskräftig. Ab 2023 wird das 7,2 Kilometer lange Teilstück gebaut. Die Verkehrsfreigabe ist vier Jahre später geplant.
Seit sieben Jahren rollt bereits der Verkehr auf der S 10 zwischen Unterweitersdorf und Freistadt. Fast genauso lange dauerten die Genehmigungsverfahren für den Weiterbau der Mühlviertler Schnellstraße von Freistadt nach Rainbach. Immer wieder sorgten Anrainer-Proteste für Verzögerungen. Nun aber steht der Errichtung weiterer 7,2 Kilometer nichts mehr im Wege.
Enorme Verkehrsentlastung
„Die von der Landesregierung erteilte Genehmigung ist nun rechtskräftig“, freut sich der Rainbacher ÖVP-Bürgermeister Günter Lorenz. Ohne die S 10 würden laut Prognosen der Verkehrsexperten 2035 täglich rund 19.000 Fahrzeuge durch den Ort rollen, so werden es etwa 1500 Fahrzeuge sein. Laut Lorenz ist der Baubeginn im Herbst 2023 vorgesehen, die Verkehrsfreigabe im Frühjahr 2027.
Planungen für drittes Teilstück laufen
Auch für das dritte und letzte Teilstück von Rainbach bis zum Grenzübergang Wullowitz sind die Planungen mittlerweile angelaufen. Sowohl in Rainbach als auch Leopoldschlag wurden Arbeitsgruppen gegründet. „Sie haben auch ihre ersten Sitzungen abgehalten“, meint die Leopoldschlager Ortschefin Anita Gstöttenmayr (ÖVP).
Für den kommenden November ist die nächste Arbeitsgruppensitzung geplant, wo die aktuellen Verkehrsuntersuchungen und Erhebungen der Verkehrszahlen vorliegen werden. „Da seit der ersten Trassenpräsentation einige Jahre vergangen sind, ist eine Evaluierung aller bisher untersuchten Varianten unter den aktuellen Planungsrandbedingungen notwendig“ fügt Lorenz hinzu.
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