Die Sportanlage Kapieters oberhalb von Fraxern platzte am Samstagaus allen Nähten, als die Damen der SPG Altach/Vorderland unter dem Motto „Tor für Matteo“ - ein Dreijähriger aus Sulz, der an einem Gendefekt leidet - zum Charity-Doppel gegen YB Bern (Sz) antraten. Bereits beim Spiel des Future-Teams gegen die YB-U17 waren die Parkplätze so voll, dass die Zuseher im Ort parken und mit einem Feuerwehr-Bus zur Anlage gefahren werden mussten.
Weniger positiv verlief der Nachmittag aus sportlicher Sicht. Das Future-Team führte zwar zur Pause mit 1:0, am Ende ging man allerdings mit einer 1:3-Niederlage vom Feld. Noch schlimmer erwischte es die Bundesligamannschaft von Trainer Bernhard Summer.
Die Schweizerin Sandra Aloi brachte die Rheindörflerinnen zwar bereits in der sechsten Minute in Front, in der Folge wollte allerdings nichts mehr klappen.
Bis zur Pause zog der Schweizer Super League-Verein unter tatkräftiger Mithilfe der SPG-Hintermannschaft auf 4:1 davon, am Ende siegten die Gäste 6:1 - Tore für Matteo gab es also mehr als genug.
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