20.07.2022 14:36 |

Sicherere Raumflüge

Deutsches Observatorium ortet nun Weltraumschrott

Mit einem großen Teleskop sowie modernster Lasertechnologie will das Johannes Kepler Observatorium künftig Weltraumschrott im All möglichst genau lokalisieren und bestimmen. Diese Informationen sind elementar, um Kollisionen von aktiven Satelliten und Weltraummissionen mit Schrottteilchen zu verhindern.

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Die Forschungseinheit in Empfingen im deutschen Bundesland Baden-Württemberg wurde am Mittwoch feierlich eingeweiht. Die rund 2,5 Millionen Euro teure Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werde eine zentrale Rolle bei den Bemühungen um mehr Sicherheit im All spielen, erläuterte die DLR-Vorstandsvorsitzende Anke Kaysser-Pyzalla.

Das Teleskop ist nach DLR-Angaben das größte seiner Art in Europa für die Beobachtung von Objekten im Orbit. Sein Spiegel hat einen Durchmesser von 1,75 Meter. Es steht in einem 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel und kann sich mit bis zu sechs Grad pro Sekunde drehen und Weltraummüll (Bild unten) so in den Blick nehmen.

Das Augenmerk der Forscher liegt dabei vor allem auf Objekten, die zwischen 400 und 2000 Kilometer von der Erde entfernt sind.

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