Fast wähnt man sich in der Karibik - blauer Himmel, wahnsinnig blaues Wasser. Sieht man nur das Foto, glaubt man an eine Idylle. Zoomt man aber ein Stück hinaus, erkennt man, was gerade wirklich geschieht.
Denn in Wahrheit spielt sich hier ein tierisches Drama ab: Im Zicksee in St. Andrä im Burgenland verenden nämlich die Fische, weil ihnen das Wasser ausgeht. Die Hitze hat den See so weit austrocknen lassen, dass nur mehr ganz wenig Nass im See ist.
Die „Fischer“, die zu sehen sind, versuchen noch etwas zu retten und möglichst viele der Tiere in Teichen in Sicherheit zu bringen. Diese Möglichkeit ist allerdings begrenzt.
Bis vor etwa eineinhalb Monaten wurde Wasser in den Zicksee gepumpt. Weil das Grundwasser aber ebenfalls auf kritischem Niveau ist, ist diese Erlaubnis mit 1. Juni aufgehoben worden.
Wir haben vorausgesagt, was passieren wird, wenn wir nicht mehr pumpen dürfen.
Bürgermeister Andreas Sattler
Bürgermeister Andreas Sattler: „Wir haben vorausgesagt, was passieren wird, wenn wir nicht mehr pumpen dürfen“, schaut auch er sich das Drama fassungslos an. „Wir versuchen jetzt noch möglichst viele Fische abholen zu lassen, bevor er dann ganz trocken ist.“
Denn: Bleibt es weiter so heiß und darf nicht gepumpt werden bzw. kommt nicht starker, andauernder Regen, heißt es wahrscheinlich bis spätestens zum Wochenende: Bye-bye, Zicksee!















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