Es geht heiß her in Niederösterreich - und das ganz ohne die Sommerhitze. Auch am Wochenende mussten Heerscharen von freiwilligen Feuerwehrleuten zum Truppenübungsplatz in Großmittel ausrücken, um dem verheerenden Wald- und Flurbrand Herr zu werden. Immer wieder flammten Glutnester auf, das Militär bekämpfte das Feuer mit Black Hawks auf der Luft und - aufgrund der Gefahr durch die vielen Blindgänger im Erdreich - mit gepanzerten Wasserwerfern. Die „Krone“ hat Ober-Floriani Dietmar Fahrafellner zur Brandgefahr in Niederösterreich befragt. Sein Fazit: „Einerseits ist die Lage aufgrund der anhaltenden Trockenheit derzeit besonders ernst, andererseits sind die Kameraden für alle Fälle gerüstet.“ Einen hitzigen Einsatz musste auch die Polizei in Atzenbrugg absolvieren, wo offenbar im Streit um Drogen die Fäuste (und Schlagstöcke) flogen. Suchhelikopter, Spürhunde und Elitebeamte der schnellen Interventionstruppe mussten anrücken. Von soviel Personal können die Spitäler im Land nur träumen: Aus Ärztemangel muss jetzt nämlich sogar eine Geburtenstation im Mostviertel geschlossen werden. Vorübergehend, wie es heißt. Hoffentlich wird daraus keine „Dauerlösung“ . . .
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