Überlastung vermeiden

Sport im Urlaub: Nicht übertreiben

Es ist unmöglich, an den freien Tagen das Bewegungsmanko der übrigen Zeit auszugleichen. Was Personen, die das ganze Jahr über wenig Sport treiben und daher nicht gut in Form sind, beachten sollten.

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Manche Menschen verbringen den Urlaub am liebsten mit Faulenzen und „Nichtstun“. Andere hingegen versuchen, möglichst viele Aktivitäten in dieser kurzen Zeit unterzubringen. Beispielsweise Sport. So gesund Bewegung ist, übertreiben sollte man es dennoch nicht. Hierzu neigen besonders Männer recht gerne. Wer jedoch das restliche Jahr über einen vorwiegend passiven Lebensstil führt bzw. aufgrund des stressigen Alltags kaum Zeit zum Sporteln hatte, darf nicht glauben, in der freien Zeit alles nachholen zu können. Das ist nicht möglich und schadet der Gesundheit mehr, als es vermeintlich nützt. Die Folgen einer zu intensiven körperlichen Beanspruchung können neben Verletzungen und Reizerscheinungen am Bewegungsapparat auch potenziell gefährliche Überlastungen des Herz-Kreislauf-Systems herbeiführen.

Die Ferien sollten auch der Erholung dienen
Zu viel Sport schwächt mitunter das Immunsystem. Bei starker Anstrengung sorgt der Organismus dafür, dass sich Abwehrzellen im Blut rasant vermehren. Allerdings fällt deren Anzahl in der Entspannungsphase ab. Damit öffnet sich ein Fenster, das es Krankheitserreger besonders leicht macht, den Körper anzugreifen, und man ist z. B. anfälliger für Erkältungen.

In wenigen Wochen so hart zu trainieren, wie nie zuvor, macht auch hinsichtlich des sportlichen Erfolgs keinen Sinn. Es stellen sich dadurch keine Fortschritte ein, im Gegenteil: Durch Übertraining fühlt man sich schlapp, lustlos, und die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Langsam angehen lassen und an Erholung denken!

Muss ja nicht gleich ein Marathon sein
Wer gerne läuft, sollte lieber gemütlich joggen - Tempo und Intensität an körperliche Verfassung sowie örtlichen Gegebenheiten (z. B. Temperatur, Höhenlage) anpassen. Fernreisenden sei geraten, ihrem Körper Zeit zu gönnen, sich an die veränderten Bedingungen und gegebenenfalls eine andere Zeitzone zu gewöhnen. Schon bei zwei Stunden Zeitunterschied dauert es laut Experten mindestens einen Tag, bis sich der Organismus umgestellt hat und wieder voll leistungsfähig ist.

Regina Modl
Regina Modl
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Donnerstag, 18. August 2022
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