Taxifahrer sind ab Dienstag in ganz Italien in einen zweitägigen Streit. Sie protestierten damit gegen Liberalisierungsmaßnahmen der Regierung unter Premier Mario Draghi, die ihrer Ansicht nach den Fahrdienstvermittler Uber und andere Plattformen begünstigen.
In Rom kam es zu einer Demonstration von Taxifahrern aus ganz Italien auf dem zentralen Piazza Venezia. Ihre Gewerkschaften fordern die Änderung des Pakets mit den Liberalisierungsmaßnahmen, die ihrer Ansicht nach multinationale Konzerne wie Uber begünstigen. Wegen des Taxistreiks zur Urlaubszeit ist in ganz Italien mit Unannehmlichkeiten zu rechnen.
Die Demonstranten drohten mit weiteren Aktionen. Mit Uber gehe alles an der Steuer vorbei, während Taxifahrer alle Regeln einhalten müssten, lautet weiters die Kritik. Die Taxifahrer befürchten, ihre Marktposition durch zunehmende Liberalisierung zu verlieren. Sie haben teilweise hohe Summen für die Lizenzen gezahlt, die in Großstädten bis zu 250.000 Euro kosten können und bei einer Marktöffnung nun an Wert einbüßen würden.















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