Jedes Mal wenn jemand aus dem Publikum im SescBelenzinho-Theater in Sao Paulo Lärm macht, wird der brasilianischeSchauspieler Michel Melamed dafür mit einem Elektroschockbestraft. Die Stärke des Schock-Impulses hängt vom Lärmpegeldes Publikums ab. Die obere Grenze liegt aber immerhin bei 90Volt.
Wie funktioniert das? Michel Melamed trägtwährend des Bühnenstücks ein speziell angefertigtesKostüm, das mittels Drähten mit einem Generator verbundenist. Der Generator misst den Lärmpegel des Publikums. Dabeiwird jede Art von Sound, also zum Beispiel Gelächter, Buh-Rufe,Applaus etc. gemessen.
Alles schön und gut. Bleibt nur die Frage,warum sich das der gute Herr Melamed antut? Sein lapidarer Kommentar:"Wahres Theater muss innovativ sein und Fragen aufwerfen!" Na,dann kann man ihm nur jede Menge spannungsgeladene Performanceswünschen.
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