Klagenfurter Stadtvize will auf Energiemehreinnahmen verzichten, um die Teuerung abzufedern.
Der Klagenfurter Stadtvize Philipp Liesnig (SP) will bei den extrem steigenden Lebenserhaltungskosten ein offenes Ohr für die Sorgen der Bevölkerung zeigen und als Finanzreferent der Stadt auf 1,9 Millionen Mehreinnahmen aus der Energieversorgungsabrechnung verzichten.
Benutzungsabgabe sollte nun angepasst werden
„Bei den Stadtwerken werden jährlich sechs Prozent Benutzungsabgabe für Strom und Gas verrechnet. Jetzt ist die Anpassung fällig. Bisher hat die Stadt 6,7 Millionen Euro von diesen Einnahmen kassiert, die Summe würde auf 8,6 Millionen Euro steigen. Aber weil für alle die Kosten explodieren, woran teils auch ein Politikversagen schuld ist, möchte ich auf diese Abgabenerhöhung verzichten. Ich bringe diesen Antrag im Stadtsenat ein.“
Teuerung abfedern
77.000 Haushalte und 8000 Betriebe gibt es in Klagenfurt. „Wir würden mit dem Verzicht alle Abnehmer entlasten und die Teuerung abfedern. Es wäre ein wichtiges Signal an die Betriebe. Wir müssen Arbeitsplätze absichern“, so Liesnig, der als Finanzreferent seit Monaten mit allen Abteilungen am Budget für 2023 arbeitet. „Wir sind auf einem guten Weg. Am 12. Juli wollen wir das Reformpaket beschließen.“
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