Feuerwehr-Großeinsatz

Akkus fingen Wochen später noch einmal Feuer

Kärnten
22.06.2022 07:00

Eskortiert von Polizei und Feuerwehr, bretterte ein Abschleppwagen mit brandgefährlichen Akkus auf der Ladefläche von Unterkärnten nach Klagenfurt. Dort kam die Fracht in einen Hochvolt-Spezialcontainer.

Brennende Akkus in einem Bummelzug sorgten im Frühjahr für einen Feuerwehreinsatz in Unterkärnten. „Wochen später entzündeten sich diese Akkus Montagabend erneut“, schildert Abschleppunternehmer Gerald Taferner, dessen Team von den Einsatzkräften zu Hilfe gerufen wurde. Denn die Firma Taf-Rent verfügt als einziges Unternehmen in Kärnten über einen speziellen Hochvolt-Container.

„Mein Geschäftsführer hat supercool reagiert und zusammen mit den Einsatzkräften einen tollen Job geleistet. Denn kaum hatten die Feuerwehrleute die Akkus abgekühlt, wurden diese auf die Ladefläche gehoben und nach Klagenfurt gebracht. Unser Abschleppwagen wurde dabei vorne von einem Polizeiauto und hinten von einem Feuerwehrauto eskortiert, sollten die Lithium-Batterien während der Fahrt erneut Feuer fangen“, so Taferner im Gespräch mit der „Krone“.

In Klagenfurt angekommen, wurde die brandgefährliche Fracht in den Hochvolt-Container - in dem auch Elektroautos nach Unfällen zwischengelagert werden müssen - gebracht, der daraufhin mit 25.000 Liter Wasser geflutet wurde. „Dienstagfrüh blubberte das Wasser immer noch, denn die Akkus brennen unter Wasser aus“, erläutert Taferner: „Hochleistungsakkus können also richtig gefährlich sein.“

Der Unternehmer rechnet damit, dass die Batterien des Bummelzuges mindestens noch eine Woche bis zehn Tage im Behälter sein werden, bevor die Brandgefahr endgültig gebannt ist.

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