Aufgrund des stark steigenden Personalbedarfs soll ein zweiter Ausbildungsstandort im Raum Bregenz geprüft werden.
In Sachen Kinderbetreuung hat Vorarlberg nach wie vor großen Aufholbedarf. Mit dem neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz wurden zwar bereits die Weichen für einen Ausbau der Betreuungsinfrastruktur gestellt, allerdings bleiben noch einige Fragen offen. Die wohl wichtigste: Woher soll das Personal kommen, um den wachsenden Bedarf zu decken? ÖVP und Grüne haben daher in der Sitzung des Kultur- und Bildungsausschusses den Antrag auf eine Ausbildungsoffensive im Bereich der Elementarpädagogik gestellt - dieser wurde einstimmig abgesegnet. In einem nächsten Schritt wird nun die Möglichkeit eines zweiten Ausbildungsstandortes im Raum Bregenz geprüft. Zudem sollen Hürden abgebaut werden: „Wir müssen die Ausbildung kostenfrei und niederschwellig zugänglich machen“, so Grünen-Bildungssprecherin Eva Hammerer.
Durch den Ausbau im Zuge des neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes wird der Bedarf an pädagogischem Personal stark steigen. Deshalb haben wir im Bereich der Elementarpädagogik akuten Handlungsbedarf.
Eva Hammerer, Grünen-Bildungssprecherin
Zwei weitere Ziele formuliert ÖVP-Bildungssprecherin Veronika Marte: Zum einen soll das pädagogische Personal möglichst von administrativen Hilfstätigkeiten befreit werden, zum anderen gelte es zu prüfen, inwieweit andere Berufsgruppen - etwa Bewegungscoaches oder Theater- und Musikpädagogen - in die Betreuung integriert werden könnten.
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