Das Leben in vollen Zügen genießen - nicht mit den ÖBB. Überfüllte Waggons machen das tägliche Pendeln für tausende Niederösterreicher eher zu einem Unterfangen, das irgendwo zwischen Herkulesprüfung und Tantalosqualen liegt. Und das sind leider keine weitgehend unbekannten S-Bahn-Stationen irgendwo in der Provinz, die von Railjet & Co. links liegen gelassen werden. Aber bevor dieser Vergleich so sehr dem eigentlichen Thema ausweicht wie Politiker konkreten Anfragen, lieber zurück zum eigentlichen Thema: Wer soll das Problem mit den vollen Zügen lösen? Die ÖBB sieht sich selbst am Limit, die Stadt St. Pölten verweist auf das Land, der Verkehrslandesrat lässt sinngemäß mitteilen: Er habe ja gleich gesagt, dass das mit dem Klimaticket keine gute Idee ist. Das war jetzt zwar kein wörtliches Zitat, anders lässt sich die Nicht-Antwort aus seinem Büro aber nicht verstehen. Und die Verkehrs-, pardon, Klimaministerin? Von der hört und sieht man ohnehin nichts. Nicht wegsehen wollte indes ein Pensionist im hohen Norden des Landes, als Autos und Lastwagen durch seinen kleinen Heimatort bretterten. Mit Waldviertler Selbstverständnis zimmerte sich der rüstige Rentner also selbst eine Radarbox und stellte sie vor seinem Haus auf. Das brachte dem mittlerweile 90-Jährigen nicht nur Ärger mit den Rasern ein, sondern auch mit den Behörden. Wie die Geschichte ausgegangen ist, lesen Sie heute in der „Krone“. Außerdem: Welche sechs niederösterreichischen Spitzenköche bei den Gastro-Preisen absahnten, und was die derzeit verwaisten Impfzentren mit dem Nichtrauchen zu tun haben.
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