Der Bund nimmt sich ja gerne ein Beispiel am Land - zumindest rühmt man sich dessen in Niederösterreich. Diesmal könnte es aber genau umgekehrt sein: Wir haben zwar noch nicht einmal einen Termin für die kommende Landtagswahl, da machen schon Gerüchte über geheime Koalitionsabsprachen die Runde. Das schwarz-grüne Modell im Parlament soll, das wollen einige Genossen der Sozialdemokratie ganz sicher wissen, dann auch auf die Regierung in St. Pölten abfärben. Und auch wenn beide Parteien das Ganze sogleich ins Reich der Märchen verwünschen, so ganz unglaublich ist die Idee eben doch nicht. Denn sollte Johanna Mikl-Leitner ihr absolutes Wunder von 2017 nicht wiederholen, wird sie einen (Junior-)Partner für die Mehrheit im Landtag brauchen. Mit der grünen Verkehrsministerin Leonore Gewessler kann die Landeshauptfrau ganz vorzüglich, ob die Chemie mit der Oppositionellen Helga Krismer auch funktioniert? Diese hätte als Vizebürgermeisterin von Baden aber auch schon Koalitionserfahrung mit der Volkspartei. So oder so, es wird noch spannend werden! Lesen Sie außerdem: Warum es sich in den heimischen OP-Sälen schon wieder staut, wie eine kleine Bäckerei zur Heimat der großen Störche wurde, und was Richter unter „milieubedingten Unmutsäußerungen“ verstehen.
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