3.200 Hektar Weingärten sind von den Wetterextremen in Mitleidenschaft gezogen worden. Schon zu Jahresbeginn wurden die Trauben durch extrem tiefe Temperaturen beschädigt. Spätfrost von 5. auf 6. Mai setzte den Beeren dann erneut zu.
Schon fast 100 Schadensmeldungen
Auf die Kälte folgte der Hagel: Alleine in den Regionen Neusiedler See und Blaufränkischland wurden durch einen heftigen Schauer am 23. Juni 1600 Hektar Weinfläche zerstört. "Bis heute sind knapp 1000 Schadensmeldungen eingegangen, mehr als doppelt so viele wie im gesamten Jahr 2010", sagt Günther Kurz, Landesleiter der Hagelversicherung. Der Schaden für die Weinbauern wird heuer auf 4,6 Millionen Euro geschätzt.
Auch Stare setzen Winzern zu
Dort, wo man verschont geblieben ist, haben die Winzer jetzt ein besonders sorgsames Auge auf ihre Trauben. Willi Opitz aus Illmitz ist jeden Tag in seinen Weingärten: "Unsere traditionellen Sorten verkraften die Wetterkapriolen gottlob besser. Unser Problem sind eher die Stare." Probleme mit Frost und Temperaturen von bis zu minus 22 Grad gab es vor allem in den tieferen Lagen.
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