Niederösterreich

Alles wird teurer – auch das Wohnen

Die Ostregion hat, das hat eine Bilanz des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica wieder einmal bewiesen, eine lange und starke Tradition, was den gemeinnützigen Wohnbau angeht. Nur das Burgenland errichtet mehr geförderte Wohnungen als Niederösterreich - natürlich nur umgerechnet. Absolut hat das weite Land freilich die Nase vorn, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gestern bestätigte: Auch während der Pandemie ging der Anteil an gemeinnützigen Wohneinheiten nicht maßgeblich zurück. Warum das so wichtig ist? Mit der Wohnbauförderung sorgt das Land dafür, die Errichtungskosten für Genossenschaften & Co. gering zu halten, damit diese den Preisanstieg der jüngsten Vergangenheit nicht an die Mieter weitergeben müssen. Wir berichten heute über einen Drei-Punkte-Plan, der das leistbare Wohnen auch in Zukunft absichern soll. Denn leider, das zeigt ein Blick auf die aktuelle Corona-Bilanz, ist die Pandemie noch nicht vorbei. Mit der Subvariante BA.4 gibt die Omikron-Mutation kurz vor dem Ende der Maskenpflicht noch einmal ein Dacapo. Lesen Sie außerdem: Die Stadt St. Pölten gibt mit ihren Forderungen nach Tempo 100 auf der Westautobahn kräftig Gas - und steigt dafür auf die Bremse. Und wie ein Angeklagter im Automafia-Prozess durch eine Antragsflut seine eigene U-Haft verlängert hat.

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