20.05.2022 20:07 |

Gesundheit schützen

Starkoch Oliver protestiert gegen Rabatt auf Süßes

Der britische Starkoch Jamie Oliver hat am Freitag in London gegen Werbung für Fast Food und gegen Rabatte auf Süßspeisen protestiert. Die Gesundheit von Kindern müsse an erster Stelle stehen. Etwa 100 Menschen unterstützten seinen Protest vor dem Regierungssitz in 10 Downing Street.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Es regnete stark, als die Protestierenden in London auf Schildern „Kindergesundheit an erster Stelle“ forderten. Laut dem britischen Starkoch dürfe eine Anti-Übergewichts-Strategie der Regierung nicht länger aufgeschoben werden. Premierminister Boris Johnson müsse sein Versprechen halten und Werbung für Fast Food beenden.

Bei der Aktion hatte der 46-jährige Oliver die Süßspeise „Eton Mess“ dabei, eine Kreation aus Erdbeeren und Schlagobers. Diese isst vor allem die britische Oberschicht gerne und soll laut Oliver an der Eliteschule Eton erfunden worden sein, wo der Premier zur Schule gegangen ist.

Die britische Regierung wollte ursprünglich ab Oktober Rabattangebote sowie Fernsehwerbung für ungesunde Lebensmittel verbieten. Da die Lebensmittelpreise gestiegen sind, wurde das Vorhaben um ein Jahr verschoben. Eine Ausnahme stellt der Einzelhandelsriese Tesco dar, der weiterhin ab Oktober Rabatt auf Süßigkeiten beenden will.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).