Am 9. Juni sind Personalvertretungswahlen beim Land Oberösterreich. Da wollte auch die MFG antreten und hatte „eine gut vernetzte Koryphäe im Landesdienst“ im Auge. Doch das scheiterte, was MFG-Klubchef Manuel Krautgartner auf Facebook massiv beklagt. Landespersonalvertretungschef Peter Csar (ÖVP) hält die Kritik allerdings für unangebracht und nennt die Wortwahl Krautgartners eine „Frechheit“.
„Es spielen sich wahrlich Tragödien hinter den Kulissen ab“, teasert Krautgartner für sein Facebook-Video, das den Titel „Das bestialische Spiel mit der Macht“ trägt. Man habe einen guten Spitzenkandidaten gefunden, „eine Koryphäe, die seit Jahrzehnten im Landesdienst ist und das Land und seine inneren Strukturen bestens kennt“.
Mobbing gegen Unterschrift
Doch als es um die eine notwendige Unterstützungserklärung für diese Kandidatur ging, hätten „Macht, Angst, Einschüchterung und Mobbing“ angefangen, klagt Krautgartner, der im Landtag MFG-Klubobmann ist. Fazit: Keine Unterschrift, keine Kandidatur. Krautgartners Facerbook-Video finden Sie hier.
Oberster Personalvertreter rügt „Frechheit“
Mittlerweile gibt es eine Reaktion vom Vorsitzenden der Landespersonalvertretung, Peter Csar, ÖVP: „Ich finde diese Darstellung äusserst eigenartig, da ein Antreten zur PV Wahl (in einer Dienststelle, zB beim Amt der oö LReg) schon alleine mit der Unterstützungsunterschrift eines(!) Kollegen bzw einer(!) Kollegin aus dem Klub der MFG möglich gewesen wäre. Im MFG Klub sind ja rd 3 Personen beschäftigt. Das wurde auch einem Mitarbeiter aus dem MFG Klub ausdrücklich - auf Anfrage - mitgeteilt. Ein Antreten mit einer einzigen Unterstützungsunterschrift durch einen Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des MFG Klubs wäre daher bei der Wahl für diese Dienststelle sehr wohl möglich gewesen. Diese Darstellung von Herrn KO Krautgartner ist daher falsch und zeichnet ein völlig falsches Bild der Situation! Das dann noch als “bestialisches Spiel„ zu bezeichnen ist eine Frechheit!“
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