„Ich habe jetzt angefangen, nur noch Kleidung zu kaufen, die aus recycelten Materialien besteht. Da gibt’s viel, was spannend ist“, sagte Peter Windischhofer Anfang September. Nun wird die Einstellung des Münzbachers bei dem von ihm gegründeten Online-Marktplatz sichtbar: Refurbed vertreibt ab sofort auch Textilien.
„Die Klimakrise fordert von uns allen ein Umdenken im Konsumverhalten. Wir sehen, dass die Menschen nachhaltige Produkte kaufen wollen, aber nicht wissen, wo und auch wie sie deren Seriosität bewerten können“, sagt Peter Windischhofer. Der Münzbacher gründete mit Kilian Kaminski und Jürgen Riedl den Online-Marktplatz refurbed, auf dem bislang vorwiegend wiederaufbereitete Smartphones, Laptops und Tablets verkauft wurden.
Nach und nach wird das Angebot erweitert: um Haushaltsgeräte, E-Bikes und nun auch um Mode. Anders als bei der Elektronik, ist es hier aber keine Second-Hand-Ware, sondern es werden nur neue Textilien verkauft. „Diese müssen aber einen Mindestanteil von 50 Prozent recycelten Materialien aufweisen“, so Windischhofer. Die refurbed-Topseller? „Handys.“
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