Völlig überrascht wurden am Wochenende Autofahrer auf der Südautobahn bei Völkermarkt. Obwohl die meisten wie erlaubt mit 130 km/h unterwegs waren, wurden sie von einem Radargerät geblitzt. Die Autobahnpolizei erklärt, wie das passieren konnte.
Verzweifelt meldeten sich am Montag zahlreiche Leser in der „Krone“-Redaktion. Der Grund: Sie waren auf der Südautobahn in Fahrtrichtung Klagenfurt zwischen Griffen und Völkermarkt von einem Radargerät geblitzt worden, obwohl sie sich an Tempo 130 gehalten hatten.
Auf Nachfrage bei der Autobahnpolizei Wolfsberg stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Irrtum handelte. „In dem Bereich war bis vor wenigen Tagen noch eine Baustelle - und das Radargerät war deshalb auf 80 km/h eingestellt“, erklärt ein Beamter. Deshalb habe das Gerät in Tausenden Fällen fälschlicherweise geblitzt.
„Wir haben es am Montag gleich wieder auf 130 km/h eingestellt“, beteuert der Polizist und beruhigt: „Die Lenker, die sich an die 130 km/h-Beschränkung gehalten haben, brauchen keine Strafe zu befürchten.“
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