Der Gemeinderat tagt am Dienstag wieder im Rathaus, dabei wird der Jahresabschluss für 2021 gemacht. Die Stadt Klagenfurt schreibt ein Minus von acht Millionen Euro. Dazu kommt die Lohnerhöhung für die 1800 Beschäftigten. 120 Millionen Euro werden für diverse Bauvorhaben in der Stadt zu Buche schlagen.
Die Stadt ist finanziell extrem gefordert. Das Nettofinanzierungssaldo im allgemeinen Haushalt für 2021 macht acht Millionen Euro aus. Und die Ausgaben werden nicht weniger. Für heuer wurde ein Abgang von 30 Millionen budgetiert. Das Paket für Rathausmitarbeiter (bezahlte Mittagspause und drei zusätzliche freie Tage) muss vom Gemeinderat noch beschlossen werden, dazu gibt es ab 1. Juli doch eine Lohnerhöhung um zwei Prozent.
Auch große Bauvorhaben stehen in den nächsten Jahren an. Das betrifft das Technikzentrum, Schulsanierungen, Sportanlagen oder die Renovierung städtischer Abteilungen im Rathaus und am Domplatz. „Das kostet 120 Millionen. Nimmt man beim Technikzentrum die technische Ausstattung und Umstellung auf E-Busse dazu, sind es sogar 200 Millionen. Natürlich wird viel vom Bund und dem Land gefördert. Wenn wir 50 Prozent erreichen, bleiben immer noch 100 Millionen übrig. Das ist ist viel“, sagt Finanzreferent Philipp Liesnig.
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